Wohnen darf kein Luxus werden – Wir müssen jetzt handeln!
In unserer Gemeinde spüren immer mehr Menschen, wie das tägliche Leben teurer wird. Besonders beim Wohnen nimmt der Druck spürbar zu. Für viele Familien, junge Menschen, Alleinerziehende und ältere Mitbürger wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden – oder überhaupt irgendeinen passenden Wohnraum.
Warum wird Wohnen so teuer?
Die Baukosten steigen seit Jahren. Einerseits, weil die Anforderungen an moderne Gebäude – insbesondere bei Heizung und Wärmedämmung – immer weiter angezogen wurden. Sinnvolle Maßnahmen für die Umwelt, keine Frage. Doch die Realität ist: Jede neue Vorschrift verteuert das Bauen. Gleichzeitig sind Material und Handwerksleistungen massiv teurer geworden. Wer in den letzten Jahren versucht hat zu bauen oder zu renovieren, weiß, wovon wir sprechen: Holz, Stahl, Dämmmaterial, aber auch Arbeitslöhne – alles hat spürbar angezogen. Und dieser Kostenberg landet am Ende bei den Menschen, die ein Zuhause brauchen.
Auch Mieter bleiben nicht verschont
Es geht nicht nur um Neubauten. Viele Vermieter müssen bestehende Gebäude modernisieren – Dächer, Heizungen, Fenster, Fassaden. Diese Sanierungen sind notwendig, aber sie treiben die Mieten nach oben. Immer mehr Menschen fragen sich: Wie lange kann ich mir meine Wohnung noch leisten?
Wohnungsnot trifft uns alle
Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum betrifft längst nicht nur Großstädte. Auch in unserer Region wird die Wohnungssuche zur Belastung – oft sogar zur Existenzfrage. Familien finden keine größeren Wohnungen mehr. Junge Menschen können nicht ausziehen. Ältere Menschen müssen in zu großen oder ungeeigneten Wohnungen bleiben, weil sie nichts anderes finden. Und Menschen mit normalen oder niedrigen Einkommen stehen erst recht unter Druck.
Was bedeutet das für unsere Gemeinschaft?
Die Wohnungsnot schwächt uns auch wirtschaftlich: Arbeitgeber finden kaum noch Personal, weil neue Mitarbeiter keine Wohnungen bekommen. Besonders betroffen sind Berufe, die wir dringend brauchen – Pflegekräfte, Erzieher, Servicepersonal, Handwerker, Rettungskräfte. Zum Beispiel gehören unsere Pflegekräfte im Seniorenheim St. Anna nicht zu den Spitzenverdienern – und doch tragen sie jeden Tag enorme Verantwortung. Deshalb müssen wir dafür Sorge tragen, dass diese Menschen, die sich täglich um unsere Eltern und Großeltern kümmern, bezahlbaren Wohnraum finden.
Wohnen ist ein Grundrecht!
Ein Zuhause ist die Basis für ein würdevolles Leben, für Familien, für soziale Stabilität – und für den Zusammenhalt unserer Gemeinde. Wenn Wohnen zum Luxusgut wird, zerreißt es die Gesellschaft.
Deshalb setzt sich der SPD Ortsverein Rohrdorf-Thansau dafür ein, dass Wohnen wieder bezahlbar wird – für alle.
Für Familien. Für Senioren. Für unsere Kinder.
Für eine lebendige, soziale und gerechte Gemeinde.
Wer Fragen oder Anregungen hat zu diesem Thema sende uns gerne eine Nachricht an:
Vorstand@SPD-Rohrdorf-Thansau.de