Viele Gemeinden in ganz Bayern haben ein ähnliches Problem mit der Mobilität im ländlichen Raum: Wer nicht selbst Auto fährt oder von Familie und Freunden chauffiert wird, hat Schwierigkeiten zum Einkaufen zu kommen oder zum Bahnhof, oder Abends aus der Stadt nach Hause.
Nach jahrelangem Ringen wurde das Anrufsammeltaxi (AST) auch auf Betreiben unserer SPD-Gemeinderatsmitglieder eingeführt. Die Kombination aus Covid19 (mit maximal einem Passgier) und Missbrauch des Systems durch einige wenige führte jedoch zu enormen Kosten, weshalb der Gmeinderat beschloss, das AST wieder abzuschaffen.
An einer besseren Lösung wird aktuell gearbeitet.
Ist es nicht erstaunlich, dass in ganz Bayern jede Gemeinde für sich das Problem in Angriff nehmen muss? - Bestenfalls zusammen mit einer Nachbargemeinde oder zwei. Auch mit AST bei uns und Rosi rund um Prien gab war die Strecke von Achenmühle nach Frasdorf ein beinahe unüberwindliches Hindernis.
In der heutigen Zeit - Verkehrswende! - sollte man erwarten können, dass das Transportbedürfnis der Bevölkerung überregional gelöst wird.
Hierfür wären der Landrat und der Kreistag zuständig. Ein Mobilitätskonzept wurde bereits erarbeitet - die Umsetzung scheiterte jedoch ebenfalls an Covid19 und der damit verbundenen schwachen Auslastung der Busse.
Bei uns erleben wir von (Prien, Frasdorf), Rohrdorf, Thansau nach Rosenheim seit Jahrzehnten eine besonders geniale Busverbindung, die um "kurz nach halb" in Rosenheim am Bahnhof ankommt, während alle Züge aus allen Richtungen (München, Salzburg Kufstein/Innsbruck) seit Jahrzehnten "um halb" ankommen.
Laut Presseberichten gibt es in der Schweiz Bahnöfe, bei denen man mit dem Bus ankommt (es gibt auch Busse!) und zeitnah in einen Zug einsteigen kann, der dann auch pünktlich abfährt.
Bei uns ist immerhin die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass man einen Zug erreicht: Der Bus trifft neuerdings nur noch ca. drei Minuten nach der fahrplanmäsigen Abfahrt der Züge am Bahnhof ein. Somit gibt es mehr als eine 50% Chance einen Zug zu erreichen: Da die "pünktlichen" Züge ja bis zu 6 Minuten Verpätung haben dürfen, könnte man mit einem Spurt auch einen "pünktlichen" Zug erreichen ;-) .
Diese Seite ist eine Testseite! - Es wird aktuell daran gearbeitet den Sarkasmus zu reduzieren, fällt aber schwer.
Diese Seite greift im Moment nur einige wichtige Punkte auf und wird in den kommenden Tagen stetig erweitert.
Wer weitere Fragen oder Anregungen hat zu diesem Thema sende uns gerne eine Nachricht an: Vorstand@SPD-Rohrdorf-Thansau.de