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Hochwasserschutz

Spätestens seit dem "Jahrhunderthochwasser" am 3. Juni 2024 ist klar, dass entlang der Rohrdorfer Ache und deren Zuflüssen an vielen Stellen der Hochwasserschutz verbessert werden muss.

Nach jahrelangen, teilweise zähen aber stets freundlichen und kooperativen Gesprächen mit der VERBUND Innkraftwerke GmbH und dem planenden Ingenieurbüro ist es gelungen, angemessene Hochwasserschutzmaßnahmen für Thansau in die Wege zu leiten. Es war ein hartes Stück Arbeit, alle Beteiligten davon zu überzeugen, dass zur Thansauer Hochwassersicherheit der See nicht möglichst früh, sondern besser möglichst spät geflutet werden sollte, was durch Simulationsrechnungen bestätigt wurde. Künftig soll im Falle von Starkregenereignissen der Badesee nicht über den Überlauf im Süden des Sees, sondern von Norden durch das Biotop geflutet werden. Zudem werden die Achendämme teils erhöht, teils etwas abgetragen. Ferner soll am Bahngraben (Erlenstraße) eine Schutzmauer errichtet werden, so dass dieser nicht in das Siedlungsgebiet überläuft. Ursprünglich war geplant, diese Maßnahmen im Winter 2025/26 durchzuführen.

Erfreulicher Nebeneffekt: Die Wasserqualität im Thansauer See wird dadurch wieder verbessert, weil es wesentlich seltener zu Nährstoffeintrag kommen wird. Mit diesen Maßnahmen wird Thansau ein Stück hochwassersicherer. Zudem plant die Gemeinde im Thansauer Süden weitere Maßnahmen, weil die Bereiche an der Neubeuerer Straße, am Kammeranger (Bindersiedlung) und an der Mozartstraße ebenfalls besser geschützt werden müssen.

Weitere Hochwasser-Schutzmassnahmen in den Ortsteilen Achenmühle, Rohrdorf und Lauterbach werden von der SPD gleichermassen unterstützt.

Wer Fragen oder Anregungen hat zu diesem Thema sende uns gerne eine Nachricht an:
Vorstand@SPD-Rohrdorf-Thansau.de